Liebe Jugendliche und Erwachsene

es gibt vielfältige Möglichkeiten, Christsein heute zu leben!
Ob es im Freundes- oder Familienkreis ist, ob in der Schule, am Arbeitsplatz oder in der Pfarrgemeinde – an jedem Ort gestalten wir, so wie wir leben und uns einbringen, Gesellschaft und Kirche mit.
Ich kann mich noch gut an ein Gespräch während des „Tages der Niedersachsen“ mit dem damaligen Ministerpräsidenten David McAllister erinnern, der sagte: „Wenn ich hier in diese Region komme, dann ist eine andere Atmosphäre als sonst in Niedersachsen zu spüren – man fühlt sich gleich richtig wohl!“ Auch meine Antwort darauf weiß ich noch genau: „Es könnte daran liegen, dass die christlichen Grundwerte in den Menschen noch stärker verwurzelt sind, als anderswo.“
In der Tat ist diese „andere Atmosphäre“ hier z.B. auch in der sprichwörtlichen Eichsfelder Gastfreundlichkeit zu spüren, in unseren vielen Vereinen, in den Kirchengemeinden und auch auf den Wallfahrten. Gleichzeitig wird die Herausforderung immer größer, in sich wandelnden Zeiten und in einer älter werdenden Gesellschaft, diese Grundwerte und damit unsere eigene Identität zu wahren – und das betrifft alle Gruppen, Initiativen, Vereine, Verbände und Kirchengemeinden.
Das Programm des Zentrums für Kirchenentwicklung will dabei einen guten Beitrag leisten. Nicht um Ihnen als engagierte Ehrenamtliche mit unserem Programm noch mehr Termine aufzubürden, sondern um Sie fit zu machen, übernommene Aufgaben mit größerer Zufriedenheit zu erfüllen, die Gegenwart und Zukunft in die Hand zu nehmen und zu gestalten.

So lade ich Sie ein, das Programm durchzublättern und zu schauen, ob es etwas gibt, was Sie stärken und Ihnen gut tun könnte.
Gestalten kann auch bedeuten, leitende Verantwortung zu übernehmen. Im Bistum Hildesheim erarbeiten wir momentan „Richtlinien für Ehrenamtliche“ die in den Kirchorten leitende Verantwortung übernehmen. Um sich dafür zu qualifizieren und den Richtlinien zu entsprechen, dienen verschiedene Angebote in unserem Programm, das bistumsweit einmalig ist als dezentrale Einrichtung! Es wird auch eine offizielle liturgische Beauftragung für diese Leitungen geben, die dann die Qualifizierung abschließt. Wenn wir diesen Weg der sogenannten delegierten Verantwortung weitergehen, werden wir auch mit weniger Pfarrern weiter eine lebendige Kirche sein und werden. Das wäre ein Geschenk für die Menschen in unseren Dekanaten Untereichsfeld, Göttingen und Nörten-Osterode, aber immer mit dem Blick darauf, dass nicht jede und jeder alles allein machen oder allein Verantwortung übernehmen muss. Das Angebot des ZfK soll deshalb auch dazu dienen, miteinander zu lernen, wie wir in gutem Austausch und Kommunikation ein Netzwerk von kirchlichen Einrichtungen zum Wohl der uns anvertrauten Menschen lebendig und kraftvoll gestalten.
Viel Spaß beim Durchblättern des Programms.

Ihr Bernd Galluschke, Dechant für das Untereichsfeld

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